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Über Geld spricht man nicht, heißt es im Volksmund. Das gilt im Allgemeinen auch für Gehälter. Es gibt jedoch Studien, die Orientierung geben und zeigen: Fairness ist auch in Agenturen nicht nur dahingesagt.

Das sagt Christiane Schulz, CEO Weber Shandwick Deutschland dazu:

„Es heißt ja, über Geld spricht man nicht und so gibt es auch keine vollständige Transparenz über die Gehälter in Agenturen. Allerdings gibt es ein paar Standards, z.B. bei der GPRA. Hier haben wir für Einstiegsgehälter Mindeststandards formuliert. Wer Orientierung möchte, sollte sich Gehaltstudien anschauen. So hat eine GWA Studie gezeigt, dass ca. 31.000 Euro einen Mittelwert beim Jahreseinkommen von juniorigen Kollegen darstellen. Damit liegt man generell im guten Mittelfeld. Unternehmen zahlen in der Regel höhere Einstiegsgehälter. Dafür gibt es aus meiner Sicht gute finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten in Agenturen. Zusätzlich zum Gehalt bieten einige Agenturen eine flexible Vergütung, Fahrtkosten- oder Kita-Zuschüsse an. In Agenturen gibt es Berufe, die manchmal aus dem üblichen Gehaltskorridor herausfallen. Das können Jobs mit Funktionen sein, die strategisch von großer Relevanz sind, die hohe Spezialkenntnisse in einem besonderen Fachgebiet voraussetzen oder aufgrund von Verknappung am Arbeitsmarkt schwer zu finden sind.
Wir beobachten, dass jungen Talenten neben dem Gehalt vor allem auch anderen Aspekte für ihre Berufswahl wichtig sind und da können viele Agenturen punkten. Zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Homeoffice-Regelungen oder Sabatticals für Kollegen, die eine Auszeit vom Alltag wollen. Darüber hinaus ist für viele Bewerber die Kultur und Atmosphäre wichtig und vor allem auch die Aufgaben, an denen gearbeitet wird. Ich denke, da sollten wir Agenturen ein sehr attraktiver Arbeitgeber sein. Ich bin seit über 17 Jahren in Agenturen und habe mich sowohl von meiner Rolle als auch vom Gehalt kontinuierlich weiterentwickeln können – vom Consultant zum CEO. Warum sollte das für die jungen Talente nicht möglich sein?“

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